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Barrierefreiheit

Was ist Barrierefreiheit?

"Barrierefreiheit" bedeutet einen umfassenden Zugang und uneingeschränkte Nutzungschancen aller gestalteten Lebensbereiche. Sie ist aber keine Speziallösung für behinderte Menschen, auch wenn sie für deren gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben unverzichtbar ist. Grundsätzlich bietet Barrierefreiheit für alle Menschen mehr Komfort und bessere Zugänglichkeit, ohne dabei besondere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Aufmerksamkeit erlangt Barrierefreiheit in der Regel erst dann, wenn sie fehlt. www.behindertenbeauftragte.de

Auf das Internet bezogen sollte man noch unter Zugänglichkeit und der eigentlichen Barriere­frei­heit unterscheiden: Die Zugänglichkeit eines Webauftritts ist dann gegeben, wenn die Inhalte von allen erreicht und verstanden werden können. Allerdings wird die Nutzbarkeit eines Webauftritts erst durch die Nutzer beurteilt werden können. Es ist die Nutzbarkeit, die die Barrierefreiheit von der reinen Zugänglichkeit unterscheidet.

Wer "stolpert" im Internet über Barrieren?

  • blinde Menschen
  • sehbehinderte Menschen
  • stark hörgeschädigte und gehörlose Menschen
  • manuell-motorisch eingeschränkte Menschen
  • Menschen mit Lernbehinderungen
  • ältere Menschen

Die meisten Barrieren im Internet entstehen durch eine fehlende Geräteunabhängigkeit bei der Konzeption der Webseite. Entgegen der ursprünglichen Konzeption des Internets, wird ein visueller Zugang mit Tastatur und Maus vorausgesetzt. Oftmals wird sogar eine bestimmte Auflösung optimized for 1024x768 pixel angenommen. Oft wird ein Internetauftritt schon nahezu un­be­nutz­bar, wenn keine Maus angeschlossen ist. Wenn als Alternative zum Monitor ein Drucker, Sound, kleine Displays oder eine Braille-Zeile herhalten müssen, sind viele visuelle Gestaltungselemente unbrauchbar, oder sogar irreführend.

Kleine Displays sind übrigens keineswegs so selten, wie man meinen möchte. Auch Ihr Ge­schäfts­partner, der auf dem Weg zu Ihnen mit einem Mobi­ltelefon Ihre Web­seite inspiziert, be­nutzt da­bei ein "kleines Display".